Exponate & Ausstellungstechnik

Exponate, die man anfassen will.

Seit über 15 Jahren entwickeln wir Medienstationen, Projektionen, Spiele und ganze Ausstellungen – für Museen, Science Center, Gedenkorte und Marken. Wir programmieren, produzieren, liefern die Technik, bauen sie ein und kümmern uns danach um den Betrieb.

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  • 480+ Projekte
  • 10 Länder
  • bis 2.900 m² Ausstellungsfläche

Jedes Exponat beginnt mit einer Frage:

Was sollen Besucher erleben?

Erst dann kommt die Technik – und die muss zehn Jahre durchhalten.

Exponat-Typen

Was wir bauen – im Überblick.

Die meisten Ausstellungen kombinieren mehrere dieser Bausteine. Wählen Sie einen Typ, um mehr zu erfahren und zu sehen, wo er schon im Einsatz ist.

Ein Besucher an einer Touch-Station vor einer Wand mit präparierten Krebsen und Krabben
Ein Finger tippt auf ein Spiel mit Schiffen auf einem Touchscreen© GfG, Michel Iffländer

01 · Medienstationen & Touch

Tiefer einsteigen, wann immer man will.

Das Rückgrat fast jeder Ausstellung: Stationen, an denen Besucher selbst entscheiden, wie weit sie in ein Thema eintauchen. Wir gestalten die Oberfläche mit, programmieren sie, produzieren auf Wunsch Filme und Töne dazu – und bauen die Technik ein.

  • Hoch-, Quer- und Ultrawide-Formate, vom Tablet bis zum 85-Zoll-Touchscreen
  • Mehrsprachig, mit Leichter Sprache, Hochkontrast und Untertiteln
  • Ruhebild und automatischer Neustart, wenn niemand mehr davorsteht
  • Auf Wunsch pflegt Ihr Team die Inhalte selbst – im gemelo CMS
Jugendliche spielen gemeinsam an einem großen Multitouch-Tisch
Multitouch-Tisch mit Zeichnungen und Liedzeilen in der Panik City© Framegrabber Medien GmbH

02 · Multitouch- & Objekttische

Ein Tisch holt Menschen zusammen.

Am Tisch spielen, sortieren und entdecken mehrere Besucher gleichzeitig. Im World Future Lab des Klimahaus® Bremerhaven gruppieren sich acht Spielstationen um einen Globus – gemeinsam wird eine Klimakonferenz verhandelt.

  • Multitouch für viele Hände gleichzeitig
  • Objekterkennung: Gegenstand auflegen, Inhalt erscheint
  • Karten, Geodaten, Zeitleisten und digitale Sammlungen
  • Möbel und Technik, die Schulklassen aushalten
Eine Besucherin blickt auf ein Burgmodell, auf das Szenen aus dem Burgalltag projiziert werden© Framegrabber Medien GmbH
Landschaftsrelief mit Projektion, davor zwei Touchscreens

03 · Projektion auf Modelle & Räume

Modelle, Decken und Wände werden zur Bühne.

Auf Schloss Burg erwachen Burgmodelle zum Leben; Kameras erfassen, wie sich Besucher bewegen, und die Inszenierung reagiert darauf. In Bad Neustadt steuern vier Touchscreens die Projektion auf ein Landschaftsrelief – alle Inhalte und Medien werden im integrierten gemelo CMS gepflegt.

  • Edge Blending und Warping über viele Projektoren – bis 270° Rundumsicht
  • Projektion auf Reliefs, 3D-Modelle, Kugeln und Gewölbe
  • Interaktiv per Touch, Sensor oder Kamera – bis zur KI-Posenerkennung
  • Großformate wie die 12 × 3 Meter große Eisbärenwelt im Zoo Rostock
Ein Tablet zeigt die Vitrine mit Grabfunden; über den Objekten schweben virtuelle Knöpfe
Ein Besucher hält ein Tablet über ein Ausstellungsmodell

04 · Augmented & Virtual Reality

Die Vitrine bekommt eine zweite Ebene.

Im Buxtehude Museum hält man ein Tablet vor die Vitrine mit den Grabfunden: Über jedem Stück schwebt ein virtueller Knopf – egal, aus welchem Winkel man schaut. Ein Tipp, und das Objekt erzählt seine Geschichte. Und wer will, fliegt im Harzer Hexenreich auf dem virtuellen Hexenbesen.

  • AR-Apps für Tablets und Smartphones, auf Wunsch per Beacon verortet
  • VR-Erlebnisse und Simulationen – bis zur Kapselfahrt ins Erdinnere
  • Leihgeräte oder die Smartphones der Besucher
  • Tablets sicher im Kiosk-Modus – mit Kiosk Admin
Besucher an einer Check-in-Station; daneben zeigt eine große Projektion live ausgewertete Wege der Besucher
Aufnahmestudio mit Mikrofonen und Fußspuren auf dem Boden

05 · Spiele, Quiz & Mitmachen

Am meisten bleibt, was man selbst getan hat.

Im Schwertkampf-Reaktionsspiel auf der Cadolzburg, beim Einsingen von „Mach dein Ding“ im Boogie Park der Panik City oder beim Sprung, den 64 Kameras im Dynamikum als 360-Grad-Animation festhalten: Die stärksten Momente entstehen, wenn Besucher selbst aktiv werden.

  • Quiz, Reaktions- und Geschicklichkeitsspiele, Umfragen
  • Besucherkarten mit RFID: Ergebnisse sammeln und später abrufen
  • Live-Auswertung auf der großen Wand
  • Stationen, an denen Besucher eigene Geschichten beitragen
Walmodell unter schwebenden Bildschirmwürfeln, die Wasseroberflächen zeigen
Displaywand mit integrierter Lichttechnik im Foyer eines Medienzentrums

06 · Medienwände & Displays

Große Bilder, die man schon vom Eingang sieht.

Schwebende Bildschirmwürfel über dem Wal im Deutschen Meeresmuseum, eine Displaywand mit integriertem Licht im Foyer des SWR-Medienzentrums, Videowände mit live ausgewerteten Besucherantworten: Großformate setzen Akzente und führen durch den Raum.

  • Video- und LED-Wände, synchron bespielt
  • Curved Screens und Sonderformate
  • Filme auf Medienplayern und Texte für LED-Laufschriften auf Wunsch im gemelo CMS pflegbar
  • Medien- und Lichttechnik aus einem Guss
Versteinerter Ammonit in einer Vitrine, aus dem animierte Fangarme wachsen
Projizierte historische Figuren in Kleidern der Jahrhundertwende

07 · Illusion & Inszenierung

Die beste Technik ist die, die man nicht sieht.

In der Arche Nebra scheinen Figuren in der Vitrine zu agieren – ein Pepper's-Ghost-Effekt aus beschichteter Glasscheibe und verstecktem Monitor. Im Deutschen Meeresmuseum wachsen einem versteinerten Ammoniten wieder Fangarme. Und in der Fabrik der Fäden in Plauen erscheinen Figuren aus der Zeit um 1900 auf der Wand.

  • Pepper's Ghost und holografische Vitrinen
  • Projektion auf Objekte, Figuren und Texturen
  • Licht, Ton und Bild auf den Punkt synchronisiert
  • Taster & Drehregler
  • RFID-Karten
  • LIDAR-Touch auf jeder Fläche
  • Kameras & Posenerkennung
  • Objekt­erkennung
  • Beacons & Ortung
  • Licht & DMX
  • Mikrofone & Klang
  • Eigene Elektronik

08 · Hands-on & Sensorik

Kurbeln, drücken, drehen – und staunen.

Im Energie-Erlebnis-Zentrum Aurich testen Besucher Rotoren im Windkanal, lassen Solarautos gegeneinander antreten und messen an der Energiekurbel ihre eigene Leistung. Solche Exponate bauen wir mit Elektronik, die wir selbst entwickeln und in Möbel, Modelle und sogar historische Objekte einbauen.

  • LIDAR macht jede Fläche zum Touchscreen – auch einen alten Reisekoffer
  • Modelle mit LED-Bahnen, Kurbeln, Taster und Sensoren
  • Ergebnisse per RFID speichern und zu Hause per QR-Code abrufen
  • Elektronik auf Basis von Arduino, ESP32 und Raspberry Pi
Ausstellungsraum mit großformatigen Leuchtbildern, Medientischen und Kopfhörern
Ausstellungsraum mit Kranichpräparat und runden Medienstationen

09 · Audio, Apps & Guides

Hören geht tiefer.

Hörstationen, Klangräume und eine Sounddusche mit den Duettrufen aller 15 Kranicharten. Unterwegs begleiten Apps: Der Audioguide des Deutschen Auswandererhauses erkennt per GPS und Beacons – datenschutzgerecht –, wo Besucher gerade stehen, und spielt die passenden Beiträge ab.

  • Hörstationen und Mehrkanal-Klangräume
  • Audio- und Multimedia-Guides für iOS und Android
  • Ortung per Beacons und GPS
  • Leihgeräte im Kiosk-Modus, verwaltet mit Kiosk Admin

So arbeiten wir

Von der ersten Idee bis zum zehnten Betriebsjahr.

Wir arbeiten im Auftrag von Szenografie- und Architekturbüros ebenso wie direkt für Museen, Städte, Stiftungen und Unternehmen – als ein Partner für Software, Medien und Technik.

  1. Zuhören & konzipieren

    Wir starten mit Ihren Inhalten und Ihrem Publikum. Heraus kommt ein Konzept, in dem Technik der Geschichte dient.

  2. Prototyp & Gestaltung

    Interaktionen testen wir früh am Prototyp – so zeigt sich, was trägt, bevor die Möbel gebaut werden.

  3. Programmieren & produzieren

    Software, Elektronik, Film und Ton entstehen aus einem Guss – mit Inhalten, die Ihr Team später selbst pflegt.

  4. Liefern & einbauen

    Wir liefern die Medientechnik, verkabeln, montieren und nehmen alles in Betrieb – inklusive Dokumentation.

  5. Betreiben & betreuen

    Nach der Eröffnung bleiben wir da: mit Fernwartung, Updates und einer Steuerung, die das Personal versteht.

Technik

Was unter der Oberfläche steckt.

Unsere Exponate laufen auf eigener Software, die wir seit Jahren weiterentwickeln. Das macht sie schneller gebaut, einfacher zu pflegen – und robuster im Alltag.

Eigene Exponat-Software

Anwendungen für Windows, Android und den Browser, gebaut auf einem gemeinsamen Fundament – und mit unserem UI-Framework OPF auf weiteren Plattformen.

Zu OPF

Inhalte selbst pflegen

Texte, Bilder, Filme und Übersetzungen bearbeitet Ihr Team in der originalen Stationssoftware – versioniert, mit Veröffentlichen und Zurücksetzen. Ein Dashboard zeigt alle pflegbaren Stationen der Ausstellung.

Zum gemelo CMS

Für alle gemacht

Mehrsprachigkeit, Leichte Sprache, Hochkontrast, Untertitel und barrierearme Bedienung – von Anfang an eingeplant, nicht nachgerüstet.

Gebaut für den Dauerbetrieb

Autostart, Ruhebild, automatischer Neustart, Lebenszeichen und Fernprotokolle: Stationen, die morgens einfach laufen.

Sensorik & Hardware

RFID, LIDAR-Touch, Objekterkennung, Beacons, Kameras und eigene Elektronik – dazu Displays, Projektoren, Medienplayer und Audiotechnik.

Film & Ton

Video- und Audioproduktion für die Stationen – vom kurzen Erklärfilm bis zum audiovisuellen Medienkorridor.

Betrieb & Wartung

Nach der Eröffnung fängt der Alltag an.

Eine Ausstellung läuft zehn, fünfzehn Jahre. Deshalb denken wir den Betrieb von Anfang an mit – und haben dafür eigene Werkzeuge entwickelt.

Tablet mit der Ausstellungssteuerung und zwei großen Ein- und Aus-Schaltern

Dahinter steht unser eigenes Systemhaus: Netzwerk, Server und Sicherheit betreuen wir auch für Unternehmen. IT-Service

Mediensteuerung mit gemControl

Die ganze Ausstellung per Fingertipp oder Zeitplan ein- und ausschalten – PCs, Projektoren, Displays, Medienplayer und Licht. Seit mehr als zehn Jahren in unseren Ausstellungen im Einsatz.

gemControl

Inhalte pflegen mit dem gemelo CMS

Texte, Bilder, Filme und Übersetzungen ändert Ihr Team selbst – in der Stationssoftware, mit Freigabe und Versionen. Die Stationen spielen ihre Inhalte lokal aus und laufen auch ohne CMS-Server weiter.

gemelo CMS

Tablets sicher betreiben mit Kiosk Admin

Android-Tablets bleiben bei Ihrer Anwendung, werden per QR-Code eingerichtet und im Browser verwaltet – auch wenn die Ausstellung 500 Kilometer entfernt ist.

Kiosk Admin

Updates ohne Anfahrt

Neue Inhalte und Softwarestände kommen über das Netzwerk, das Internet oder einen USB-Stick auf die Stationen – übertragen werden nur die geänderten Dateien.

Fernwartung & Überwachung

Stationen melden, ob sie laufen, und schreiben Protokolle, die wir aus der Ferne einsehen können. Viele Störungen lassen sich so beheben, ohne dass jemand anreisen muss.

Kurze Wege

Sie sprechen mit den Menschen, die Ihre Ausstellung programmiert und eingebaut haben – vom ersten Termin bis zur Wartung.

Projekte

Sechs von über 480.

Ein kleiner Ausschnitt aus den letzten Jahren. Eine größere Auswahl – mit Filter nach Museen, Science Centern, Natur, Erinnerungsorten und Marken – finden Sie bei den Referenzen.

Projektion auf ein Burgmodell© Framegrabber Medien GmbH

Solingen2025

Schloss Burg

Kamerabasierte Interaktion, Sensorik und Projektionen auf 3D-Modelle und große Flächen für die neue Dauerausstellung.

Globusprojektion im gotischen Gewölbe

Stralsund2025

Deutsches Meeresmuseum

Medientechnik, CMS, Film und Ton und interaktive Stationen auf 2.900 m² – mit der Globusprojektion als Höhepunkt.

Medienstationen im nachgebauten Stalhof von London© GfG, Michel Iffländer

Lübeck2023

Europäisches Hansemuseum

Programmierung, Lieferung und Einbau der Exponate für den neuen Raum London.

Leuchtender Märchenwald mit Silhouetten von Tieren

Ellrich2025

Harzer Hexenreich

Zaubertränke brauen, Tierlaute imitieren, auf dem virtuellen Hexenbesen fliegen – im Sockel eines 70 Meter hohen Turms.

Interaktiver Tisch in einer hellen Ausstellung über Kraniche

Groß Mohrdorf2025

Kranichwelten

VR-Animation, Sounddusche mit den Duettrufen der 15 Kranicharten und digitales Quiz auf 500 m².

Alle Referenzen

Häufige Fragen

Was Sie uns oft fragen.

Liefern Sie auch Medientechnik und Einbau – oder nur die Software?
Beides, am liebsten zusammen: Software, Displays, Projektoren, Medienplayer und Audiotechnik, dazu Montage, Verkabelung, Inbetriebnahme und Dokumentation. Wenn Sie schon einen Technikpartner haben, liefern wir auch nur die Anwendungen.
Arbeiten Sie mit Szenografie- und Architekturbüros zusammen?
Oft. Viele Projekte entstehen im Auftrag von Gestaltungs- und Architekturbüros, andere direkt für Museen, Städte, Stiftungen und Unternehmen. Wir fügen uns in beide Rollen ein.
Können wir Inhalte später selbst ändern?
Ja – für die Stationen, die wir dafür einrichten. Mit dem gemelo CMS bearbeitet Ihr Team Texte, Bilder, Filme und Übersetzungen in der originalen Stationssoftware, mit Versionen und der Möglichkeit, Änderungen zurückzunehmen.
In welchen Sprachen?
In allen, die Sie brauchen – etwa mehrsprachig im Norwegian Printing Museum in Stavanger oder zweisprachig in der Heinz Sielmann Stiftung. Leichte Sprache, Hochkontrast und Untertitel gehören für uns dazu.
Was passiert, wenn eine Station ausfällt?
Stationen starten sich selbst neu, melden ihren Zustand und lassen sich aus der Ferne warten. Updates spielen wir ohne Anfahrt ein; mit gemControl schaltet Ihr Personal einzelne Stationen selbst neu.
Wie lange dauert ein Projekt?
Von wenigen Wochen für ein einzelnes Exponat bis zu gut anderthalb Jahren für eine große Dauerausstellung wie im Deutschen Meeresmuseum.

Sie planen eine Ausstellung?

Erzählen Sie uns davon – wir sagen Ihnen, was möglich ist, und was es braucht.

Projekt besprechen +49 40 355306-0